STADTRADELN-Star & STADTRADELN-Botschafter Blog


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Tag 17 - Tour um den Igelsbachsee

Bild Geschrieben am 15.07.2020 von Markus Diepold
Team: Radlradler
Kommune: Gunzenhausen

Da dieser Dienstag wettermäßig noch sonnig und angenehm warm war, sind wir 10 Kilometer nach Absberg zum Müßighof geradelt und haben dort Kuchen gegessen. Im Anschluss ging es weiter einmal rund um den Igelsbachsee. Dieser idyllisch gelegene See ist gerade für Radfahrer bestens erschlossen und sehr abwechslungsreich in der Streckenführung gestaltet, da auf sonnigere Wege entlang des Sees immer wieder kleinere Abschnitte durch den Wald folgen. Zu Hause angekommen wurden insgesamt 35 Kilometer für diese Tour auf dem Lastenrad abgestrampelt.

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Radfahren in und nach München

Bild Geschrieben am 15.07.2020 von Jürgen Knopp
Team: Freie Wähler für Neubiberg und Unterbiberg
Kommune: Neubiberg im Landkreis München

Ein Jahr nach dem Radentscheid München
Ein Jahr ist seit dem positiven Radentscheid für Fahrradwege vergangen.
Es ist einiges, aber nicht genug geschehen, siehe z.B. https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.nach-einem-jahr-radentscheid-muenchen-initiatoren-sehen-kaum-fortschritte.e9824a67-a926-44ce-a71f-02c7ea987b1c.html

Am Samstag den 18.07 15 Uhr gibt es eine neue Radlerdemo dazu, siehe ADFC Seite https://www.adfc-muenchen.de/ und speziell zum Radentscheid und der Corona-sicher geplanten Demo https://www.radentscheidmuenchen.de/.

Zum Thema Investition in Fahrradwege:Österreich scheut keine Kosten für Fahrradinfrastruktur, wie man am beiliegenden Foto aus dem Ötztal sehen kann. Diese Brücke ist neben einer bereits existierenden Brücke gebaut worden, nur für langsamen Verkehr!

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14.07.2020 - Der erste Wermutstropfen

Bild Geschrieben am 15.07.2020 von Brigitte Groß
Team: Grüne Mömbris
Kommune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

Es ist schon bitter, wenn die Freundin anruft und mich fragt, ob ich sie in das nächstgelegene schwedische Möbelhaus begleiten möchte, und ich muss verneinen, denn STADTRADELN-Stars dürfen 21 STADTRADELN-Tage am Stück kein Auto von innen sehen.
Alles halb so schlimm: Wir verschieben den Ausflug und sparen uns erstmal das Geld.
Zu meiner Shoppingtour komm' ich trotzdem. Dienstag ist der Tag, an dem ich Kühlschrank und Speisekammer auffülle. Wird gemacht!
Als Feierabendrunde habe ich mir eine kleine Tour über Schimborn, Rottenberg, Feldkahl herausgesucht. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Gemeinderat (Christiane Glaser) leistet meinen Männern und mir Gesellschaft. Ein feines Ründchen ist das!
Gegen Ende begegnen wir dem Wasserneck. Gehört hab' ich über den Kerl schon vieles, aber zu Gesicht bekommen habe ich ihn noch nicht, zumal er sich an seinem aktuellen Stammplatz dem täglichen Irrsinn der Automassen hingibt - mittendrin sozusagen.

Fazit:
"Ei, gebt acht, dass euch der Wassermann nicht holt! Hoho, Herr Wassermann, hoho!"


Pflanze des Tages:
Zwetschge "Katinka", bewundert zwischen Feldkahler Kapelle und Rottenberg

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Vom Neckarursprung bis nach Bad Cannstatt

Geschrieben am 14.07.2020 von Matthias Herrmann
Team: Bosch@Si
Kommune: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

Nachdem ich letztes Jahr am letzten Tag den Neckar von Bad Cannstatt bis Mosbach geradelt bin wollte ich dieses Jahr unbedingt mal den gesamten Neckar abradeln. Letztes Wochenende war der erste Teil (https://www.komoot.de/tour/217084222) dran. Normalerweise wird für diese Strecke (bei mir waren es 180 km) in zwei bis fünf Tage gerechnet, was auch sinnvoll ist wenn man sich noch etwas anschauen will.
Top ist auf jeden Fall die Logistik, denn morgens um 7:17 Uhr ging der RE4 nach Konstanz im Stuttgarter Hbf mit wenigen Radbegeisterten los. Villingen (Neckar) erreicht man etwa zwei Stunden später. Hier gibt es am Bahnhof zwei Bäcker bei denen man erstmal Frühstücken kann (ich hatte mich schon vorher versorgt).
Über das Neckarquellgebiet über die zur Quelle (künstlich angelegt) nimmt das kleine Bächlein seinen Weg bis man irgendwann in Rottweil mit dem berühmten Thyssenkrupp Tower (ich nenne den mal so) vorbei kommt:
https://testturm.thyssenkrupp-elevator.com/ihr-besuch/
Der Neckar wird breiter und in Sulz am Neckar (nach 60 km) hab ich dann am Marktplatz eine Pause eingelgt. Der Bäcker hier hat immer bis min. 17:00 Uhr offen, was für Radler mit leichtem Gepäck ideal ist.
Über Rottenburg am Neckar kommt man nach Tübingen beide malerisch, aber leider auch ziemlich überlaufen.
An heißen Tagen empfiehlt es sich auf jeden Fall Badesachen einzupacken, denn der Neckar lädt an vielen Stellen zum Planschen ein.
Die Strecke von Wernau bis Bad Cannstatt bin ich schon öfters gefahren, weshalb es da nicht viel Neues zu entdecken gab.

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Wochenende

Geschrieben am 14.07.2020 von Antje Wagner
Team: Skibazar
Kommune: Grünwald im Landkreis München

Zwei schöne, kurze Ausflüge habe ich am mittleren Wochenende gemacht.
Am Samstag bin ich bis zur Marienstatue an der Brücke nach EolfrTshusen gefahren.
Eine schöne Strecke über Straßlach am Kanal entlang über Publing und wieder zurück. Natürlich nicht ohne in Straßlach ein Eis zu essen.
Am Sonntag habe ich mich durch den Forstenrieder Park gewagt. Bis zum Starnberger See. Dort habe ich dann tatsächlich noch ein kleines Pkätzchen am Ufer gefunden, wo ich unter Einhaltung der Abstandsregeln auf den See blicken und den Sup Paddlern zuschauen konnte.

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Tag 16 - 8000 Kilometer geschafft...

Bild Geschrieben am 14.07.2020 von Markus Diepold
Team: Radlradler
Kommune: Gunzenhausen

Heute bin ich zwar nur relativ wenig geradelt, aber trotzdem wurde nun die Achttausend-Kilometer-Marke auf der Kilometeranzeige des gut zwei Jahre alten Lastenrads geknackt. Wenn man bedenkt, dass der deutsche Autofahrer eine durchschnittliche Fahrleistung von knapp 12000 Kilometern pro Jahr hat (Stand: 2019), finde ich es schon bemerkenswert, dass ich jährlich auf fast ein Drittel dieser durchschnittlichen Autostrecke komme. Ich bin häufig am Überlegen, wie hoch die Einsparung ist, wenn ich das Auto liegen lasse und stattdessen mit dem Fahrrad fahre. Hier eine kleine Überschlagsrechnung ohne Anspruch auf Vollständigkeit: 4000 km Fahrradstrecke pro Jahr bedeuten für unser Auto (VW Caddy), das pro Tankfüllung (ca. 50 Liter) im Durchschnitt 700 km weit fahren kann, rund 6 Tankfüllungen. Bei einem Dieselpreis von 1,20 Euro pro Liter entspricht dies dann Kosten von 360 Euro im Jahr allein für den Treibstoff. Mit dem Fahrrad spart man sich aber zudem noch die Kfz-Steuer sowie Versicherung oder den jährlichen Reifenwechsel. Nicht zuletzt sind Reparaturen in der Regel um einiges günstiger als die Kosten, die sich aufsummieren, um beispielsweise ein Auto wieder alle zwei Jahre TÜV-konform zu machen. Wenn man dann noch in Relation setzt, dass ein „normales“ Auto heute ungefähr 1,4 Tonnen wiegt (Tendenz steigend) und mein Lastenrad mit seinen knapp 50 kg Eigengewicht lediglich knapp 4 Prozent dieses Gewichts einnimmt, dann wird einem erst richtig klar, wie enorm die Energieeinsparung ist, wenn man Strecken mit dem Fahrrad zurücklegt, da man nur einen Bruchteil des Eigengewichts eines Autos bewegen muss. Also alles in allem: Man ist immer gut beraten, gerade für Kurzstrecken das Fahrrad zu benutzen. Ich jedenfalls habe den Kauf des Lastenrads anstelle eines Autos bisher aus ökologischen Gründen sowieso noch nie bereut und mit zunehmender Streckenleistung auch in finanziell-ökonomischer Hinsicht nicht.

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Alltagsradeln - Wer Hirn hat schützt es

Bild Geschrieben am 14.07.2020 von Matthias Herrmann
Team: Bosch@Si
Kommune: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

Zum ersten Mal bin ich auf diesen Spruch beim Skifahren aufmerksam geworden. Dort und wie beim Radfahren war es zu meiner Kindheit unüblich Helm zu tragen. Jetzt gibt es nur noch sehr wenige Fahrten die ich nackt fahre. Denn so fühle ich mich mittlerweile wenn ich ohne Helm auf dem Rad sitzt.
Wichtig ist auch noch das der Helm alle 3 bis 5 Jahre ausgetauscht wird. Das sagen nicht etwa die Hersteller, sondern der ADFC:
https://www.adfc.de/artikel/fahrradhelm-fuer-kinder
Hand auf's Herz: Wann fährst du oben ohne? bzw. Wie alt ist dein Helm?

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Die Ungezählten

Bild Geschrieben am 14.07.2020 von Jens Loës
Team: Team Rundschau
Kommune: Rotenburg Wümme

Ein "Fundstück" auf dem Weg zur Arbeit, das mich zum Grübeln brachte: Wer war dieses Tier? Das schnellste seiner Familie? Das Schönste? Oder nur ein Mitläufer, wie so viele andere? Wie häufig hat er (oder sie - genau nachschauen mochte ich nicht) wohl das Asphaltband zwischen Hellwege und Posthausen gekreuzt, ohne dass etwas passierte? Immer auf der Hut vor diesen rollenden und viel zu schnellen Jägern, die auch seine Beute töten. Wollte das Tier zurück in seinen Bau oder war es auf der Jagd um Nahrung für die Seinen zu beschaffen? Alles Fragen, die ohne Antwort bleiben, denn an diesem Tag (oder in dieser Nacht) war die Maschine schneller als der Jäger, der selbst zum Gejagten wurde. Hat der Mensch am Steuer überhaupt reagiert, ja nur gemerkt, dass er ein Leben auslöschte? Ich weiß es nicht - ich weiß nur, dass diese perfekte Symbiose aus Kraft und Eleganz wohl noch am Leben wäre, wäre er einem Fahrrad begnet und keinem Auto.
Und so blieb mir nur auf dem Weg zur Arbeit kurz zu halten, den Leichnam von der Straße zu heben und im Gras abzulegen, bevor die ignoranten und erbarmungslosen Reifen des morgendlichen Verkehrs das auch im Tod noch schöne TIer auf zwei Quadratmeter ausrollten und ihm neben dem Leben auch noch die Würde nähmen.

Viele dieser Schicksale finde ich auf dem Weg zur Arbeit und zu Terminen - so viele, dass ich aufgehört habe, sie zu zählen.

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Abendstimmungen

Bild Geschrieben am 14.07.2020 von Björn Haake
Team: adfc
Kommune: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Es war mal wieder Bürozeit, allerdings erst am Nachmittag. Den Morgen musste ich noch abwarten, ob ich wirklich eine Präsentation halten sollte oder nicht. Nach dem Mittagessen ging es dann Richtung Freiburg. Der Bauch voll, der Wirtschaftsweg leer, die Fahrt relativ ereignislos.

Der Fahradrraum in unserem Büro war komplett voll - allerdings ist der Anteil der Pedelecs gestiegen, sodass meist noch ein Haken frei ist, an dem ich mein leichteres Rad hinhängen kann. Die durch die Abstandsregel bedingte notwendige Unterbelegung der Büros führt dazu, dass man erstmal ein bisschen suchen muss bis man einen freien Platz findet. Ich hatte dann aber ein ganzes Büro für mich.

Wobei ich die meiste Zeit im Besprechungsraum verbrachte, wo auch besagte Präsentation stattfand. Groß genug, damit die Leute mit dem Mindestabstand sitzen können.

Dienstag ist eigentlich Tennagist, aber da die beiden zur Verfügung stehenden Plätze unserer Mannschaft bereits mit einem Doppel und einem Einzel belegt waren nutzte ich die Gelegenheit für weitere Radkilometer.

Es war eine tolle Abendstimung im Kaiserstuhl. Das Foto mit der Schafherde am Elzdamm habe ich nicht gemacht, weil es gerade so schön lief... dafür noch kurz die Abendstimmung mit Blick Richtung Osten eingefangen. Ja, Rad fahren ist einfach was Tolles!

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Kraiburg-Passau

Geschrieben am 14.07.2020 von Wolfgang Klinger
Team: Museumsteam
Kommune: Donauwörth

Hallo Radler,
Auf meiner heutigen Reise von Kraiburg nach Passau konnte ich wieder Natur vom feinsten genießen.
Es ist beeindruckend wie ich vorgestern morgens an den großen Wildbach Inn bei Imst gekommen bin und beobachten durfte wie schnell der Inn zu einem großen reißenden Fluss wird.
Morgen geht es weiter am Donauradweg, wie weit erfährt ihr morgen.
Euer Wolfgang Klinger

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Kraiburg-Passau

Geschrieben am 14.07.2020 von Wolfgang Klinger
Team: Museumsteam
Kommune: Donauwörth

Hallo Radler,
Auf meiner heutigen Reise von Kraiburg nach Passau konnte ich wieder Natur vom feinsten genießen.
Es ist beeindruckend wie ich vorgestern morgens an den großen Wildbach Inn bei Imst gekommen bin und beobachten durfte wie schnell der Inn zu einem großen reißenden Fluss wird.
Morgen geht es weiter am Donauradweg, wie weit erfährt ihr morgen.
Euer Wolfgang Klinger

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Fertig

Bild Geschrieben am 14.07.2020 von Josef Gebler
Team: Radtreff Rieder
Kommune: Marktoberdorf

Die 3 Wochen sind geschafft!

Es war eigentlich gar nicht so schwer, ohne Auto auszukommen. Wie schon erwähnt, habe ich auch die Wocheneinkäufe für die Familie gemacht. Man glaubt gar nicht, was man in einen alten Kinderanhänger alles reinbekommt. Ein voller Einkaufswagen ist kein Problem.
Am letzten Samstag, alsi ich gerade die Sachen vom Einkaufswagen in den Hänger geladen habe, hat es zu regnen begonnen. Da fällt einem dann doch auf, dass das Vordach am Fahrradabstellplatz vom V-Markt zu kurz ist. Hier wurde leider nicht an die Kunden mit Fahrrad gedacht. Schade.

Die Aktion fand ich sehr gut. Es war eigentlich immer klar, was wir am Wochenende unternehmen wollen. Freunde haben auf eine Radtour eingeladen. Es ging immer von Zuhause los. Wir mussten ja noch km sammeln. Leider wurden wir (Radtreff Rieder) von unserm Stockerlplatz doch noch verdrängt.

Ansonsten lief die 3. Woche wie die anderen. Jeden Tag mit dem Rad in die Arbeit. 2 x hat mich meine Frau abgeholt. Nein, nicht mit dem Auto. Mit dem Rad, und dann sind wir noch eine Runde gefahren.
Am Freitag musste ich auf eine Informationsveranstaltung nach Pfronten. Ich hatte mind. 2-3 Mitfahrgelegenheiten. Aber das Ziel war ja, kein Auto von innen zu sehen. Also mit dem Rad los. Bis Eisenberg wurde ich noch von einem Freund begleitet, den Rest machte ich dann alleine. Droben schnell umgezogen und rein in die Veranstaltung. Und, ja das geht!
Um 17:30 hingen die dunklen Wolken dann schon sehr tief, und ich fühlte mich wie auf der Flucht. Immer wieder mal ein paar leichte Tropfen, das motiviert ungemein, die Geschwindigkeit hoch zu halten. So hat mich der Regen erst 100 m vor der Haustüre erwischt. Aber egal, da war ich schon nass vom Schwitzen. :-)

Fazit:
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sehr vieles mit dem Rad geht. Wenn ich nicht mehr in die Arbeit radeln dürfte, ginge mir schon etwas Lebensqualität verloren.
Auch die Besorgungen mit dem Anhänger funktionieren.
Ganz ohne Auto werden wir aber nicht auskommen. Als Hausbesitzer muss auch mal Grüngut weggebracht werden, das geht mit dem Fahrrad recht schwer. …

Grundsätzlich werde ich versuchen die meisten Fahrten mit dem Rad zu tätigen. Ich bin aber gespannt, wie das anhält, wenn der Druck (kein Auto von innen) nicht mehr da ist.

Aber immer nach dem Motto: A bissle was goht allat (Ein bisschen was geht immer) :-)

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Was bisher geschah...

Bild Geschrieben am 14.07.2020 von Florian Rieß
Team: Jugend Tuttlingen
Kommune: Tuttlingen

Zu Beginn der dritten Woche möchte ich ein erstes persönliches Resümee ziehen.
Die Beine sind noch brauchbar, das Gesäß und die Hände beschweren sich über die körperliche Belastung, die Motivation ist ungebrochen. Der Beschreibung dieser Umstände ist hizuzufügen, dass ich mir zusätzlich zu den bereits bekannten Beweggründen ein ganz persönliches, sportliches Ziel gesetzt habe, welches die sonst möglichen Erholungsphasen stark reduziert.
Der aktuelle Tagesablauf beschränkt sich daher immens:
Aufstehen - Kaffee - Radfahren - Arbeiten - Essen/Trinken - Arbeiten - Radfahren - Essen/Trinken - Schlafen (zwischendurch mal Einkaufen, sonstige Erledigungen, ...)
Selbstverständlich geht das nur über einen beschränkten Zeitraum. Abgesehen davon kann ich mir gut vorstellen, einen Großteil des Alltages dauerhaft mit dem Fahrrad zu bewältigen und ich behaupte, dass viele Menschen dies könnten. Die Vielfalt der Räder ermöglicht heutzutage einiges. Der Rest ist bei den Meisten reine Kopfsache.
"Das Sonntagsbrötchen schmeckt einfach besser, wenn man es mit dem Rad geholt hat."

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On tour canal de Brest a nantes

Bild Geschrieben am 14.07.2020 von Dr. Matthias Röttgermann
Team: Offenes Team - Markgröningen
Kommune: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Von der Ile-de-France de quessant weiter über Brest an dem v6 entlang
Radweg... viele Löcher Steine und Kies
Wir kommen nur langsam voran ABER wunderbare Landschaft.

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Die Königsetappe und Unwetter in Südtirol

Bild Geschrieben am 14.07.2020 von Theo Grünewald
Team: Grüne Radler
Kommune: Landkreis Aschaffenburg

Am Freitag frühstücken wir früh und viel, dann heute wartet der Übergang über den Alpen-Hauptkamm auf uns. Hinter Mayrhofen wartet eine zunächst stark befahrene Straße auf uns, die uns bei gemächlicher Steigung immer höher bringt. Erst hinter Ginzling nimmt der Verkehr spürbar ab. Wir kommen am Parkplatz mit dem einprägsamen Namen "Ewige Jagdgründe" vorbei, der direkt an der Ziller liegt, die zum Baden und Kajakfahren einlädt.
Bis zur Gasthaus Breitlahner bleiben wir auf der Straße. Hier machen wir eine Trink- und Erholungspause und diskutieren über die angekündigten Gewitter. Wir sind zuversichtlich, wie so häufig, Wetterglück zu haben.
Jetzt werden wir für wenige Kilometer auf einen separaten Mountainbike-Weg geführt, der allerdings eine teilweise größere Steigung aufweist (oder sind´s die nachlassenden Kräfte?). Zurück auf der Straße, kommt bald die imposante Staumauer des Schlegeis-Stausees in Blick. Um Zeit zu sparen und Experimente zu vermeiden, folgen wir weiter der Straße, statt den Komoot-Offroad Vorschlag wahrzunehmen. Nach ein paar Kehren und Tunnels sind wir am Stausee in knapp 1800m Höhe angekommen. Nun geht es auf Wanderwegen durch eine herrliche alpine Landschaft mit einem mäandrierenden Bach und Wasserfällen. Leider können wir uns keine Zeit nehmen, denn der Himmel zieht sich zu. Auch mit fahren ist es nun vorbei. Große Platten und Stufen zwingen uns zur "Schiebung". auf der Viz-Alm angekommen tröpfelt es kurzzeitig aber unser Wetterglück bleibt uns treu. Der nunmehr wieder vorhandene Weg ist tendenziell wieder fahrbar aber die Kombination aus Steilheit und Schotter lässt uns zum großen Teil weiter schieben. Ziemlich platt kommen wir auf der Pfitscher-Joch-Hütte an, die schon auf der Südtiroler Seite liegt. Nach einer ausgiebigen Pause, fahren wir auf einer Schotterpiste ins Pfitschtal ab, wo wir in St. Jakob, einem kleinen Ort, unser Quartier aufschlagen.
Dort geht knapp zwei Stunden nach unserer Ankunft ein Gewitter mit Hagel los, der das Laub von den Bäumen schlägt und aus Geranien dürre Stängel macht.

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STADTRADELN neigt sich dem Ende zu

Bild Geschrieben am 14.07.2020 von Katharina Bühren
Team: foodsharing Mannheim - e.V
Kommune: Mannheim

Und schon ist die zweite Woche STADTRADELN vorbei und die letzte und dritte Woche angebrochen. Aktuell arbeite ich zwar im Homeoffice doch ab und an ist ein Tapetenwechsel ganz gut und ich fahre nach Speyer ins Büro. Diese Woche ginge es das erste Mal mit dem Fahrrad ins Büro. Wenn man einen neuen Weg das erste Mal mit dem Fahrrad zurücklegt ist es immer ein bisschen zeitintensiver. Es gibt zwar Radwege und auch Hinweisschilder für Radfahrer in welche Richtung man fahren sollte, aber das ist immer so eine Sache in den Städten. Hinweisschilder am Radweg sind wirklich kein Problem, aber in den Städten sind sie immer auf mysteriöse Weise spurlos verschwunden. Aber Gott sei Dank gibt es in der heutigen Zeit Smartphones und diverse Navigationssysteme und ich kam dann auch in Speyer an. Ich musste nur zwischendurch öfter mal anhalten und schauen wo ich lang fahren muss und habe dadurch etwas länger gebraucht. Damit ich das in Zukunft vermeide werde ich mir endlich eine Handyhalterung anschaffen um mein Handy als Navi nutzen zu können.

Aber nicht nur ins Büro bin ich mit dem Rad gefahren, auch standen ein paar Termine im Rahmen von Foodsharing an und ich habe ein paar Lebensmittel gerettet. Da mein Fahrrad donnerstags einen Platten bekommen hat habe ich die Abholungen im Rahmen von Foodsharing mit meinem Ersatzrad absolviert. Normalerweise steht das Fahrrad in Speyer am Bahnhof und ich fahre damit in Speyer vom Bahnhof ins Büro und zurück. Aktuell steht es allerdings bei mir in Mannheim. Also einmal die Satteltaschen umgerüstet und den großen Rucksack eingepackt und los ging es. Ebenso zeige ich euch einen kleinen Einblick was ich meistens so rette, es sind alles Lebensmittel die ansonsten in der Tonne landen würden. Hauptsächlich handelt es sich um Obst, Gemüse und Backwaren. Es ist immer wieder erschreckend wie viele Lebensmittel in der Tonne landen würden und ich finde Foodsharing ist eine gute Sache gegen die Lebensmittelverschwendung. Unter der Woche war ich mit dem Rad also beruflich und im Rahmen von Foodsharing unterwegs.

Samstagmorgen habe ich dann erstmal meinen Platten am Fahrrad repariert und bin dann von Mannheim über Schwetzingen nach Heidelberg und von dort am Neckar entlang zurück nach Mannheim gefahren. Das Wetter war gut und die Route auf dem Rad wirklich wunderschön. Sonntags ging es dann per Rad in den Limburgerhof um im Sportiv eine Runde Badminton zu spielen. Nach 2h ging es wieder zurück mit dem Rad. Den Weg zum Sportiv kenne ich schon länger, da ich im Sommer immer mit dem Rad ins Training fahre. Einfach weil ich dann unabhängig von Bus und Bahn bin und mir die frische Luft besser gefällt als die stickige Luft im öffentlichen Nahverkehr. Aber als ich dann mittags wieder in Mannheim war habe ich den Sonntagnachmittag genutzt, um die Beine hoch zu legen und ein gutes Buch zu lesen.

Aktuell komme ich auf 344km mit dem Rad. Meine Mutter ist in den drei Wochen STADTRADELN 411km mit ihrem Fahrrad gefahren, alles mit einem ganz normalen Fahrrad ohne jegliche Unterstützung, also nicht mit einem Pedelec/E-Bike. Mal sehen ob ich diese km-Zahl bis Freitag erreichen kann und wohin die Radwege mich die letzte Woche des STADTRADELNS hinführen.

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„Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden wie beim Fahrrad“ - Adam Opel

Bild Geschrieben am 14.07.2020 von Petra Becker
Team: Radelndes Rathaus
Kommune: Stutensee im Landkreis Karlsruhe

Das STADTRADELN ist für mich persönlich eine Herzensangelegenheit.
Ich fahre selbst sehr gerne und viel Rad in meiner Freizeit und durch das STADTRADELN fahre ich jetzt natürlich noch mehr. Ich genieße das sehr und fühle mich nach zwei Wochen auch deutlich fitter und voller Energie.
Wir setzen mit der Aktion STADTRADELN ein Zeichen für den Klimaschutz, in dem wir CO2 vermeiden. Bisher haben wir in Stutensee schon ganze 26 Tonnen CO2 vermieden! Das ist eine wirklich beeindruckende Zahl! Auch unserer Gesundheit tun wir mit dem Fahrradfahren etwas Gutes – und der Stress der oft nervenraubenden Parkplatzsuche fällt auch weg.
Beim Radfahren sollen ja Endorphine und Serotonine produziert werden, die Glücksgefühle hervorrufen – das kann ich nur bestätigen!
Manchmal kostet es zwar etwas Überwindung, auf das bequeme Auto zu verzichten, allerdings ist es die Anstrengung wert. Jeden Abend, wenn ich mein Fahrrad in die Garage stelle, kann ich glücklich auf meine gefahrenen Kilometer, die schönen Strecken und Eindrücke blicken.

Auch in den letzten Tagen haben meine Termine mich wieder durch den Landkreis gebracht.
Auf dem Weg zur Trägerversammlung der Sparkasse zum Beispiel bin ich am bald neuen Wildparkstadion vorbei gefahren und konnte den Fortschritt der Bauarbeiten anschauen.
Ich freue mich immer, wenn ich am Schloss Stutensee vorbei komme und am Baggersee Staffort entlang radle. Gerne teile ich diese Eindrücke mit Ihnen. Ich kann so ereignisreiche Tage und eine spannende Woche Revue passieren lassen und komme ganz entspannt zuhause an.

Auch das Wochenende habe ich genutzt, um viel Fahrrad zu fahren. Gemeinsam mit der Familie habe ich schöne Touren auch im Kraichgau unternommen. Mittlerweile habe ich in den vergangenen zwei Wochen auch schon über 500 Kilometer zurückgelegt.
Ich hoffe, auch Sie hatten ein schönes Wochenende und viel Freude am Fahrradfahren.

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Ist das wohl ein/e Stadtradler/in?

Bild Geschrieben am 13.07.2020 von Björn Haake
Team: adfc
Kommune: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Heute war Pressetermin für die Stadtradel Stars. Ich träumte von Artikeln in der Zeit, dem Spiegel, der Süddeutschen... Na gut, immerhin sind wir jetzt bei regiotrends, Von Haus zu Haus und mit der Badischen Zeitung auch überregional vertreten.

Auf die Artikel bin ich gespannt, denn die Presse fragte nur in die Runde und außer einem Interview mit Herrn Oswald vom Landratsamt gab es keine Einzelgespräche. Der Tenor war jedenfalls äußerst positiv, alle hatten Spaß beim Stadtradeln, der Autoverzicht fiel den Leuten leicht und es wurden gute Geschichten erzählt. Die Badische Zeitung probierte ein paar Mal, auch mal etwas Negatives aus uns herauszukitzeln, was nicht ganz verwunderlich ist, denn wenn man dort die Berichterstattung übers Fahrradfahren liest ist sie oftmals doch eher negativ geprägt. Mit Negativem konnten wir aber nicht dienen, denn alle haben Spaß beim Kilometersammeln.

Beeindruckend fand ich das Ehepaar Druba, die nun das Problem mit dem
Hin- und Herfahren für Ihre Kanutour gefunden haben - inlinern! Und man lernt nicht aus, einen sehr schönen Vorschlag fand ich, dass man sich als Stadtradler/in per Wimpel oder ähnliches outen kann. Dann sieht man beim Rumfahren wer mitmacht und Leute die es nicht kennen werden darauf aufmerksam gemacht. Win-Win!

Abends dann die Feststellung, dass ab 19:00 die Wirtschaftswege doch eher leer sind. Prima! Und noch eine interessante Feststellung: Manchmal verzweifel ich an der Ampel zwischen Wasser und Emmendingen, über die B3, weil die Ampelphase sehr lange ist. Das scheint aber tatsächlich mit dem Verkehr auf dee B3 zusammenzuhängen. Als ich von Emmendingen kam und Richtung Wasser wollte schaltete die Ampel kurz vor mir auf Rot. Da ich weiß, dass sie mittels Induktionsschleife gesteuert wird stellte ich mein Fahrrad wie immer auf die sichtbare "Schnittlinie" auf dem Asphalt.
Dort sind die Chancen am größten, dass sie auch auf Fahrräder reagiert.

Ich schaute kurz nach unten und beim Wiederhochschauen war die Ampel bereits grün! Das schaffe ich bei mehr Verkehr auf der B3 auch nicht mit anderen Autos, die natürlich die Induktionsschleife noch leichter auslösen.

Besondere Vorkommnisse

Keine

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13.07.2020 - Ausgebremst!

Bild Geschrieben am 13.07.2020 von Brigitte Groß
Team: Grüne Mömbris
Kommune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

Es gibt bei mir auch Tage ohne Fahrrad, echt!
So ein Tag ist heute:
Meine Bremsbeläge sind komplett abgefahren. Und nachdem 99 % meiner Radstrecken mit der Niedersteinbacher Schulstraße (!!!) oder zumindest der Borngasse von oben nach unten beginnen und ich meist eine sehr wertvolle Fracht im Gastraum habe, müssen erstmal neue Bremsbeläge her!
Ich hab' ohnehin mehr als genug im Haus zu tun, und der kleine zahnende Fratz freut sich über etwas Ruhe allein mit der Mama.
Die beiden großen Männer radeln derweil - nach einer Telefonodyssee durch die nächstgelegenen Radläden - nach Aschaffenburg, um meine Magura-Bremsen für die zweite Hälfte STADTRADELN fit zu machen.
Danke an meine Radel-Co-Stars!!!
(auch für die Fotos)
Dem Wocheneinkauf am Dienstag steht nun nichts mehr im Weg: Ich kann wieder ungebremst bremsen!

Fazit:
Ein Tag ohne Radfahren ist auch kein so schlechter Tag!


Pflanze des Tages:
Lavendel (lavandula angustifolia), ein kleines Stück Provence daheim in unserem Garten

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Tag 13 - 15 - nichts Besonderes

Geschrieben am 13.07.2020 von Kerstin Fautz
Team: Personal Rad
Kommune: Eggenstein-Leopoldshafen im Landkreis Karlsruhe

Übers Wochenende stand nichts Besonderes an: freitags Tanzen in Knielingen, Samstag Einkaufen mit Tochter incl. Umweg über eine Schulfreundin in Friedrichstal (Zeug abgeben fürs Abschiedsgeschenk der Klassenlehrerin) und noch eine Tour zur Grünmülldeponie in der Waldstadt.
Ach ja, und zum Durlach Center - nach bald 20 Jahren hat doch tatsächlich der gute alte Röhrenfernseher von Oma schlapp gemacht. Auch keine Qualität mehr (grins).

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Kapellen und Kirchen – Orte der Gottesbegegnung

Bild Geschrieben am 13.07.2020 von Ute Wick
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Kommune: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Auf meinen Fahrradtouren liegen viele Gotteshäuser. Ich halte an, setze mich einen Augenblick in die Kirchenbank. Vor Gott darf ich einfach da SEIN. Ich entzünde eine Kerze für einen Menschen, dem ich besonders verbunden bin. Durch mein Gebet gestärkt, fahre ich weiter. Die Erasmus Kapelle im Gewann „Jöhlinger Pfad“ (Obergrombach), sowie die Wendelinus Kapelle Weiher (Ubstadt-Weiher) sind einen Besuch wert!

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Kramsach-Kraiburg

Geschrieben am 13.07.2020 von Wolfgang Klinger
Team: Museumsteam
Kommune: Donauwörth

Hallo Stadtradler und die die es noch werden wollen.
Meine vierte Etappe führte mich über Kufstein, Rosenheim und Wasserburg bis Kraiburg.
Bei schönstem Radlwetter und dieser wunderbaren Route gingen die heutigen 146 Kilometer wie am Schnürchen.
Ich freue mich auf morgen, Ziel sollte Passau sein.

Grüße nach Hause
Euer Wolfgang Klinger

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Tag 15 - Zweite Brezen-Aktion

Geschrieben am 13.07.2020 von Markus Diepold
Team: Radlradler
Kommune: Gunzenhausen

Heute fand die zweite Brezen-Aktion im Rahmen von Stadtradeln in Gunzenhausen statt. Auch diesmal gab es wie am Sonntag davor eine Gratis-Breze für jeden Radfahrer, der seinen Einkauf bei der Bäckerei Kleeberger mit dem Fahrrad erledigte. Obwohl für mich die Bäckerei im Vergleich zur Filiale in der Nürnberger Straße weiter weg gelegen ist, habe ich natürlich trotzdem die längere Strecke in Kauf genommen.

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3 Wochen ohne Auto: ein Fazit

Bild Geschrieben am 13.07.2020 von Laura Oberjatzas
Team: Essbares Langenbach e.V.
Kommune: Langenbach im Landkreis Freising

Es ist jetzt 3 Wochen her, dass ich das letzte Mal mit dem Auto gefahren bin. Stadtradeln 2020 ist seit Samstag für Langenbach offiziell abgeschlossen. Essbares Langenbach e.V. ist ganze 2710 km geradelt, ich habe es auf fast 210 km gebracht. Das hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Und ganz nebenbei habe ich ein paar neue Erkenntnisse gewonnen (vom sportlichen Faktor und der Umweltfreundlichkeit muss ich ja nichts sagen, oder?).

Radeln ist nicht nur ein Schön-Wetter-Sport
Ich habe das Fahrrad hauptsächlich genutzt, um von A nach B zu kommen. Für mich ist Radfahren einfach immer noch Fortbewegung und nicht unbedingt "Spaß-Sport". Ich hatte Glück: die ersten zwei Wochen war ja fast ausschließlich schönes Wetter. Aber als es dann Mal geregnet hat, habe ich schnell festgestellt: mit etwas Vorbereitung und dem richtigen Equipment ist Radfahren auch bei Regen kein Problem. Wenn es so richtig kalt und ungemütlich ist, ist das Auto natürlich bequem, aber es geht vor allem durch den Sommerregen auch ohne.

Man ist genauso flexibel wie mit dem Auto
Ich bin immer gern mit dem Auto gefahren, weil man dann nicht abhängig von den Öffentlichen und ihren doch etwas löchrigen Fahrplänen ist. Aber mit dem Rad geht's genauso gut. Man kann jederzeit losfahren und muss nicht warten. Mit dem Auto muss man ja noch einen Parkplatz suchen, also ist man mit Rad sogar noch etwas flexibler.

Wenn die Zeit eine Rolle spielt...
Einmal habe ich die Zeit verpennt. Da habe ich dann meinen Mann mit den Kindern im Auto losgeschickt. Auf dem Rad hätten wir es einfach nicht mehr geschafft. Aber wenn man nicht "sofort!" muss, ist die Zeitersparnis von Rad und Auto auf Alltagsstrecken gar nicht so groß. Zum Beispiel plane ich für eine Autofahrzeit von 15 Minuten nach Freising mit dem Auto trotzdem 30 Minuten ein, um pünktlich zu sein. Verkehr, rote Ampeln, Parkplatzsuche... Mit dem Rad ist man irgendwie nicht sehr viel länger unterwegs. Ab einer gewissen Strecke gilt das natürlich nicht mehr, aber im Alltag läuft es.

Große Ausflüge
In den drei Wochen Stadtradeln haben wir einen großen Ausflug gemacht: in den Münchner Zoo. Das ging, weil wir mit Zug und U-Bahn gefahren sind. Auch Familienbesuch im Münchner Süden wäre mit Öffentlichen gegangen. Aber hätten wir jetzt - sagen wir Mal Campen gehen wollen, wären wir etwas aufgeschmissen gewesen: viel Krempel hat man ohne Auto nicht dabei. Und das bringt mich gleich zum nächsten Punkt.

Minimalismus leben
Mein Gepäck ist geschrumpft! Von einem vollgestopften Rucksack und extra Wickeltasche auf einen halbvollen Rucksack mit integrierter Wickeltasche. Was ich alles mit mir herumgeschleppt habe! Ich hätte sicher 3 Tage in der Wildnis überleben können mit den ganzen Krempel, aber im Alltag braucht man echt nicht so viel.

Im Rückblick muss ich sagen, dass ich mein Auto eigentlich gar nicht vermisst habe. Die Radelzeit war super. Der Verzicht hat sich tatsächlich als Bereicherung entpuppt. Ganz aufgeben will ich mein Auto mit zwei kleinen Kindern auf dem Land nicht, aber ich werde sicher in Zukunft wesentlich öfters Rad fahren. Es gibt so einige Strecken, die ich einfach sehr genossen habe. Wenn dann das Kind noch mitfährt und einem von hinten unglaublich viele Geschichten erzählt, dann ist das richtig schön: die Strecke A nach B wird zur Familien-Qualitätszeit.

Und jetzt entschuldigt mich. Ich bin dann mal Preise und Funktionen von E-Bikes vergleichen.

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Tag 14 - Wocheneinkauf

Bild Geschrieben am 13.07.2020 von Markus Diepold
Team: Radlradler
Kommune: Gunzenhausen

Wenn man in einer Stadt wie Gunzenhausen seinen Wocheneinkauf mit dem Lastenrad erledigt, ist man gefühlt immer ein Stückchen mehr der Öffentlichkeit bzw. der Neugierde von Passanten ausgeliefert als mit dem Auto. Das liegt zum einen daran, dass hier im Vergleich zu größeren Städten wie München, Nürnberg oder Regensburg ein Lastenrad nur sehr selten zu sehen ist und zum anderen, dass neugierige Blicke in die mit Einkäufen befüllte Transportbox gerade ohne Verdeck unvermeidbar sind, zumal die Geschwindigkeit des Fahrrades im Vergleich zum Auto immer geringer ist, wodurch die Einkäufe von anderen Verkehrsteilnehmern genauer inspiziert werden können. Doch zumindest muss man sich nicht mehr schämen, wenn aus der Transportbox eine Packung Toilettenpapier herausragt, was in vorangegangener Corona-Lockdown-Zeit nicht so unproblematisch war, da man sich der „Klopapier-Hamsterei“ verdächtig machte. Insofern schon wieder ein Stückchen mehr Normalität, was auch im Bild durch die Kondensstreifen der Flugzeuge am Himmel deutlich wird...

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3. Radlwoche + Rückblick

Bild Geschrieben am 13.07.2020 von Claudia Schmölz
Team: Pfarreiengemeinschaft Marktoberdorf
Kommune: Marktoberdorf

So, nun ist auch die dritte Radlwoche vorbei und viele Kilometer geschafft. Für mich war es doch interessant, mal zu sehen, was ich in einer normalen Woche radle. Sonst ist mir die Erfassung der Kilometer ja völlig egal.

Auch ein kurzer Besuch im Abfallentsorgungszentrum gehörte für mich dazu. Wenn man nicht allzu viel sammelt - auch mit dem Rad kein Problem. Wie bei den Einkäufen hilft da mein Motto: lieber öfter aber transportabel.

Am Donnerstag bin ich über den Holdersberg nach Hause gefahren und habe mich über die geniale Bergsicht und den kurzen Stop an der Kapelle im Jungholz gefreut - von Marktoberdorf auch eine schöne kurze Tour, wenn nicht allzu viel Zeit ist. Seit letztem Mai ist dort auch eine schöne Himmelsliege :)

Das Wetter lud ja auch für kurze Ausfahrten mit Badestop beim Kuhstallweiher - auch nach Feierabend - ein.

Insgesamt fand ich es spitze, selbst durch die Aktion noch mehr zu Wochenendausflügen in der Umgebung motiviert zu sein und zu sehen, dass sich in so vielen Teams so viele Radler angemeldet haben - obwohl sie vielleicht bei dem Wetter über das "online"-Eintragen nicht unglaublich begeistert waren.

Letztendlich ist ja nur wichtig, dass man sich aufs Rad schwingt! Und das haben wirklich viele getan und vermutlich gemerkt, wie schön es ist, auf das Auto zu verzichten und zu radeln. Nun gilt nur: Weiter so!

Danke an alle, die mitgeradelt sind, die Aktion so weitergetragen haben und weiterhin radeln!

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Von 5-Zylindern, 2-Beinern, 3-Rädern, einspurigen ... und Elfern

Bild Geschrieben am 12.07.2020 von Gabor Klung
Team: Optik R Rambach+ Reintjes
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Ich gebe zu, dass ich zeitlebens Benzin im Blut habe. Wie so ziemlich alle kleinen Jungen, die mit Siku-Autos gespielt haben, wollte ich diese später als "richtige" Autos fahren.
Im Ort stand damals ein Porsche 928 und der Chef meines Vaters fuhr einen Elfer - diese heisere Klang des sechszylindrigen, luftgekühlten (!) Boxermotors fasziniert mich bis heute.
Bleibende Erinnerungen.

Als Radrennfahrer ist man es gewohnt KEINEN einzigen Schritt zu Fuß zu gehen (falsche Muskulatur) - lieber nimmt man selbst für kürzeste Wege das Auto. Da ich aber - quasi als Trainingsersatz - ohnehin schon viele Alltagswege mit dem Rad absolviert hatte, fielen bei mir die drei Wochen ganz ohne Auto kaum ins Gewicht. Im Gegenteil - selbiges konnte ich um 2kg reduzieren, ohne auf etwas zu verzichten.

Nichtsdestotrotz freute ich mich nach den drei Wochen wieder darauf - bei nächster Gelegenheit - den sonor-brummenden 5-Zylinder meines Autos anzulassen und den satten, drehmoment-starken Vorwärtsschub, unterstützt vom leise-pfeifenden Turbinen-Gesäusel, zu spüren. Auch Autofahren spricht die Sinne an.

Das STADTRADELN war nicht ursächlich, hat aber einen großen Anteil daran, dass eine Entscheidung gefallen ist, die bei mir und meiner Frau schon länger Gesprächsgegenstand war: Brauchen wir jeder ein Auto?
Nein! Wir wollen unseren Zweitwagen abschaffen und durch ein Lastenrad ersetzen.

Bei der Suche nach einem adäquaten Modell - der sog. eierlegenden Wollmlichsau - reicht die Bandbreite vom nackten Hund bis zu Galama-Mitropa. Die Kardinalfrage beschränkte sich alsbald auf Drei-Rad oder einspurig. Mit oder ohne Unterstützung war in Anbetracht von drei Shortis und den Klever Innenstadtalpen fraglos entschieden. Die Sportler-Ehre rettend (und die schmalen Radwege Kleves kennend) versuchte ich noch für das einspurige Gefährt zu plädieren, aber gegen die Argumente Platzbedarf und Kippschutz fühlte ich ein wenig von Don Quijote.

Natürlich ist es jetzt meine Aufgabe, das Gefährt "zu besorgen". Gleiches gilt für ein möglicherweise größeres, weil nur noch ein-fach vorhandenes, Auto. Immerhin, auch wenn es gar nicht so einfach wird, einen 5-Zylinder mit größerem Blechkleid zu finden, kann ich dann über den Motor entscheiden.

Fazit:
Für ein Fahrrad mehr, bleibt nocht Platz.
Der 5-Zylinder bleibt - dieser kultivierte und drehfreudige Motorentyp ist meins.
Der Elfer bleibt ... ein Traum.

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12.07.2020 - Ach du liebe Zeit!

Bild Geschrieben am 12.07.2020 von Brigitte Groß
Team: Grüne Mömbris
Kommune: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

Wie bereits erwähnt, sind die Reaktionen auf die radelnde Familie Groß recht mannigfaltig.
Heute ist es eine feine Dame auf dem Fuß- und Radweg unterhalb der Alzenauer Burg, die uns mit einem Ach du liebe Zeit! begrüßt und passieren lässt.
Schön - das passt ja zur heutigen Sonntagstour (und wir sind - wie ebenfalls bereits erwähnt - keine Sonntagsradler):
Nachdem letzte Woche die Kahlquellen dranwaren, ist heute die Kahlmündung am tiefsten Punkt Bayerns das Ziel der Wahl. Ich habe alle 3 Groß'schen Männer dabei.

Ach du liebe Zeit:

  • Radfahren im stop-and-go ist nicht ganz so unser Ding...
  • Die Sturmschäden vom 18. August 2019 sind nach wie vor erschreckend...
  • Die Motoryachten sind offensichtlich die SUVs des Mains...
  • Was gestern noch der Hund war, ist heute das Weinglas: Leinenpflicht bei walk the wine...

  • Fazit:
    Ach du liebe Zeit!


    Pflanze des Tages:
    All die mächtigen Riesen (Kiefern, Weiden, Pappeln, Buchen, Eichen etc.), die Bernd im August 2019 zum Opfer gefallen sind

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    Woche 1 - super Wetter und viele Kilometer

    Geschrieben am 12.07.2020 von Aaron Baufeld
    Team: volldAMF
    Kommune: Fellbach

    Hallo zusammen,

    die erste Woche Stadradeln und ohne Auto ist bereits rum. Aufgrund des schönen Wetters und wenigen persönlichen Terminen fiel es mir relativ leicht diese Woche auf das Auto zu verzichten. Die wenigen Besorgungen, die ich machen musste, haben alle super mit dem Fahrrad geklappt.
    Kommende Woche wird es bestimmt deutlich interessanter, da ich ein paar Dinge im Programm stehen habe, für die ich sonst eher das Auto nehmen würde. Bin schon auf die Herausforderungen gespannt :-)

    Dennoch hatte ich diese Woche auch einige Frustmomente. Am Montag war ich zum Beispiel mit dem Rennrad unterwegs. Auch mit dem Rennrad versuche ich möglichst viele Radwege zu nutzen. Dies ist jedoch oft sehr unkomfortabel oder aufgrund des Bodenbelags gar nicht möglich. Deshalb gibt es eben auch Abschnitte die man auf der Straße fährt. An einer Stelle, wo es stark und relativ lang bergauf geht, habe ich viele Autofahrer erlebt, die so knapp überholen, dass ich etwas Angst bekommen habe und mir überlegt habe wie ich mich besser schützen kann. Es gibt jedoch auch sehr viele Autofahrer, die auch auf Radfahrer achten.
    Durch dieses Erlebnis und verschiedene Diskussionen im Kollegenkreis und auf Facebook frage ich mich, wie man in Zukunft im Straßenverkehr wieder respektvoller miteinander umgehen kann. Das ist sicher keine einfache Herausforderung, es wäre aber schön.
    Hierfür kann sich jeder Radfahrer überlegen wie er den Autofahrern entgegenkommen kann und von den Autofahrern wünsche ich mir, dass sie einfach mal durchatmen und dem Radfahrer den benötigten Raum geben.

    Hier ist der Dialog notwendig und auch einfach mal gute Radwege! Ich denke, dass man viele Situationen entschärfen könnte, wenn es mehr Radwege gäbe, die auch für Rennräder attraktiv sind. Das heißt, keine Schotterpiste oder Schlaglöcher, genug Platz um auch mal Tempo fahren zu können und andere Nutzer des Weges ungefährlich überholen zu können. Viele Teile des Remstalradweges wurden letztes Jahr überarbeitet und deutlich besser fahrbar. Diese Arbeit darf gerne fortgeführt werden.

    Und wenn wir schon bei Radwegen sind, warum sind manche Radwege so geplant, dass man an der Routenführung zweifeln muss. So gesehen heute zwischen Freiberg und Benningen (Bild). Da geht der Radweg auf einmal über mehrere Kilometer auf der Verbindungsstraße zwischen den Ortschaften entlang. Dort liegt die Geschwindigkeitsbegrenzung bei 70 km/h. Für mich als Vielradler wäre das noch vertretbar, aber für Familien oder Gelegenheitsradler definitv ein No Go! Es gibt dort eine Möglichkeit nicht auf der Straße fahren zu müssen, aber ohne Mountainbike kommt man da leider nur schwer oder gar nicht voran.

    Trotz der Frustmomente, das Positive am Rad fahren hat diese Woche doch deutlich mehr Gewicht.
    Ich freue mich auf die kommenden zwei Wochen und werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass mehr Leute öfters aufs Rad steigen und das Auto mal stehen lassen. Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß und Motivation beim Radeln. Passt auf euch auf und bleibt gesund.

    Euer Aaron Baufeld

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    Die Tage 7 bis 12

    Geschrieben am 12.07.2020 von Ralph Kindermann
    Team: Bosch@Si
    Kommune: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

    Hier ein paar weitere Stichworte zu den Tagen 7 bis 12:
    Tag 7: Im Sommer morgens bei <= 10°C radeln kann schon mal vorkommen, ist aber schon eben mal kurz ungewohnt. Dafür gab es ein wunderschönes Morgenlicht als die Sonne auf den letzten Metern durch die Wolken durchkam. Mittags und vor allem abends gab's dann optimale Radelbedingungen.
    Tag 8: ...irgendwie gibt es viel Wind dieses Stadtradeln-Jahr.
    Tag 9: Läuft gut, man muss nur aufpassen, dass einem auf offener und gerader Strecke niemand träumend mit seinem Rad ins eigene Rad fährt.
    Tag 10: ...und wieder Wind. Ich gewöhne mich dran.
    Tag 11: Halbzeit und Wochenende. Radtour mit den Kindern bei bestem Wetter über den Heuchelberg.
    Tag 12: heute war ich faul, nach einer 1h am Neckar in der Morgenfrische war gut und ich dann den Rest des Tages mit den Kindern auf Achse.

    In Summe bleibt es dabei: es läuft! :-), weiter geht's!

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    Treffen mit den Ravensburger Radlern

    Bild Geschrieben am 12.07.2020 von Katja Rommelspacher
    Team: Gemeinderat Tuttlingen
    Kommune: Tuttlingen

    In diesem Jahr radelt Ravensburg gleichzeitig mit uns und was liegt näher, als eine Radtour, um sich auf halber Strecke zu treffen. Bei bestem Radel-Wetter ging’s am Samstag los über Schwandorf, Ilgental, Krumbach, Sauldorf und Wald nach Pfullendorf, um meine Schwester und meinen Schwager zu treffen. Eine wunderschöne Tour und zur Belohnung einen Kaffee und ein Stück Schwarzwälder Torte bei einer Pause in Pfullendorf, das ich bisher nur vom Durchfahren mit dem Auto kannte und was sich als Ort mit einer schmucken Altstadt herausstellte. Im Gepäck hatten wir natürlich Wimpel zum Tauschen. Belohnt wurde ich auf der Rückfahrt mit schönsten Wolkenbildern und einer tollen abendlichen Stimmung.

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    Sinnesschärfung

    Geschrieben am 12.07.2020 von Jens Metzger
    Team: GWÖ Schwarzwald-Baar-Heuberg
    Kommune: Tuttlingen

    Auf dem Fahrrad ist man dem Wetter und den Temperaturen deutlich mehr ausgesetzt, als etwa im Auto oder im Zug... und ich finde das gut!
    In den letzten Tagen ist mir aufgefallen, wie sich die Temperaturen auf meinem Weg zur Arbeit deutlich wahrnehmbar innerhalb kurzer Zeit ändern.
    In den Ortschaften ist es morgens generell deutlich wärmer als außerhalb auf Feldern und Wiesen.
    Kurz vor Aldingen zum Beispiel erwartet mich morgens immer ein Abschnitt mit deutlich kühlerer Luft. Bei meiner ersten Fahrt hatte ich mir noch überlegt, eine Jacke anzuziehen - mittlerweile weiß ich, dass nach ein paar hundert Metern die Umgebung wieder wärmer wird.
    Würde ich im Auto sitzen, so würde mir das nicht auffallen.

    Bemerkt habe ich das auch auf meinem Ausflug nach Freiburg. An dem Tag war es sehr warm, als ich aber in eine Straße mit einer hohen Baumdichte einbog, wurde mir bewusst, wie sehr die Bäume ihre Umgebung abkühlen.
    Sie sehen also nicht nur schön aus, sondern haben auch einen sehr positiven Effekt in immer wärmer werdenden Zeiten.

    Was ich kurz gesagt verdeutlichen will, ist mein Eindruck, dass beim Fahrradfahren unsere Sinne deutlich mehr angesprochen werden. Wir empfinden Temperaturunterschiede: Man merkt die Hitze, die vom Asphalt abgestrahlt, aber man spürt auch die Kühle, die von Bäumen, Grün- und Wasserflächen gespendet wird.

    Aber auch das Geruchsempfinden ist ein ganz Anderes auf dem Fahrrad. Man riecht das frische gemähte Heu, die Schischa-Bar um die Ecke, den Erdbeer-Stand auf der Strecke oder den Gestank eines Mopeds.
    Sitzen wir in unseren (mittlerweile) voll klimatisierten und abgedichteten Autos so dringt nur noch in seltenen Fällen die Außenwelt zu uns durch, auf dem Fahrrad hingegen, ist man immer mittendrin.

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